Mitten beim Rasen mähen saß ich blötzlich in einer Qualmwolke.
Der Keilriemen ist von seinen Rädern gesprungen.
Nach kurzem Versuch, das Problem selbst zu richten, stand fest: Ab zur Werkstatt.
Leider liess sich auch das Messersystem nicht mehr nach oben heben.
Also abschleppen.
Doch vorher noch beim Autohaus angerufen, ob überhaupt jemand noch da war, es war immerhin Samstag und kurz vor 11. Glücklicherweise war noch jemand da. Also schnell das Problem geschildert und gefragt ob man noch vorbeikommen könne. Konnte man, man würde warten.
Es mußte nun alles schnell gehen: Riemen geholt, am Auto befestigt und mit dem Trekker verbunden.
Im ersten Versuch wollte ich das Auto selbst fahren und Elisa auf den Trekker setzen. Nachdem det Mädel aber fast nen Herzinfarkt bekommen hat, haben wir die Rollen getauscht: Sie im Auto, ich auf dem Trekker.
Und So sind wir dann auch kurz nach 11 beim Autohaus angekommen.
Die Gelegenheit war günstig, also haben wir auch gleich noch einen Ölwechsel, Messer schärfen und Austausch der kleinen Gummistützräder in Auftrag gegeben. 250,- durften wir dabei veranschlagen. Und damit war der Erlös aus dem Verkauf des Handrasenmähers, der nur ein paar Wochen vorher über ebay für etwas über 200 wegging, verbraucht.
Nun warten wir auf die Reparatur. Da Hochsaison herrscht und irgendwie alle Trekker zeitgleich den Geist aufzugeben schienen, reihte sich unser gutes Stück in die Warteschlage ein und wartet und wartet...

Kaltzeit

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Am Samstagnachmittag würde es im Wohnzimmer frisch.
Also Heizungsraum aufgesucht und da sprang einem die Statusmeldung entgegen: Übertemperatur. Statt einer Temperatur von 60 Grad wurden 98 gemeldet. Im Puffer waren dafür zum Ausgleich nur noch etwas über 30 Grad Celsius. Kein Wunder, dass es kühler wurde!
Ein Studium der Dokumentation, ein Prüfen der Rohre, etwas ratlos am Kopfkratzen, alles half nichts, der Kessel bubberte wie Sau gab aber keine Wärme ab.
Also erst einmal die Heizung elektronisch ausgeschaltet. War zwar sinnlos, da sie schon längst selbst gerafft hatte, dass sie sich aktuell gerade selbst verbrannte und bereits nicht mehr nachfeuerte.
Danach den Heizungsbauer angerufen. Zum Glück haben wir jemanden erreicht. Nach einigen Minuten des versuches per Telefon den Schaden einzukreisen erhielten wir das Versprechen,dass am nächsten Morgen jemand vorbeikommen würde.
Und, Trommelwirbel, das Versprechen wurde gehalten! Pluspunkt für die Firma Leuendorff!
Mittlerweile habe ich selbst auch das Problem in Richtung Mischer und Pumpe eingekreist. Ist kein Kunststück, wenn Wärme nicht verteilt wird, kann es nur die Pumpe sein. Aber an den Komponenten selbst Handanlegen kam natürlich nicht in Frage. Das blieb dem Techniker von Leuendorff vorbehalten, der ddann die Fehlerursache auch schnell fand: Die Pumpe wars, allerdings war der Fehler heimtückisch: Denn der Motor der Pumpe arbeitete, er übertrug jedoch keine Arbeit auf die eigentliche Pumpenwelle, die war absolut festgefahren. Ich denke, dass dies an den neuen Rohren liegt, die haben immer innen Grat und andere Fremdkörper liegen. Der Betrieb hat diesen Grat und anderen Schmutz rausgespült und an der Pumpenwelle angelagert.
Ein Lockern der Welle hat das Problem beseitigt, vorerst. Aber viel schwerwiegender ist die schnelle Auskühlung des Hauses. Ich fürchte, um ein zusätzliches Abisolieren werden wir mittelfristig wohl nicht herumkommen.
Es ist soweit: Nach dem der Techniker von Bavaria stundenlang herumwerkelte und testete, die restlichen Anschlüsse gelegt wurden, festgestellt wurde, dass die gelieferten Innentemperaturfühler für den Puffer und auch der Außentemperaturfühler defekt sind und neugeliefert werden mussten und man bei den daraufhin eilig bestellten feststellte, dass sie für einen anderen Kesseltyp waren, wurde die Heizung provisorisch in Gang gebracht.
Seit heute brennt es also bei uns! Und es stinkt nicht mehr nach Öl. Und mein Haus ist jetzt gut 18.000 Euro wert!
Jetzt möchte ich eigentlich die nächsten 20 Jahre Ruhe haben!

Ziemlich hoch angebracht sind die beiden Einfüllstutzen für die Befüllung des Pelletslagers.


Lustig knistert das Feuer im Ofen vor sich hin...
Es war so weit: Alte Technik raus, neue Technik rein. Ökofaschismus (Öl) demontiert und auf den Müll geschmissen und durch grüne Technik ersetzt. Wobei das eher sinnbildlich gemeint ist, erkennt man nicht auf den ersten Blick, weil der neue Kessel wirklich grün ist. Eine wirklich potthässliche Farbe. Ich hätte lieber Blau oder Gelb. Man kann nicht alles haben.
Neben dem Kesseltausch wurden auch neue Rohre gelegt, diese mit Dämmung versehen und die neuen Umlaufpumpen installiert. eine davon ist eine Hocheffizienzpumpe, die nur einen Bruchteil an Strom der alten kosten soll. DIe ist so Effizient, da läßt Papa Staat glatt 200 Euro Förderung für springen! Da wir eine automatisch beschickte Anlage besitzen, gibt es 2000,- Euro Zuschuss. Mit dem Kombibonus, wir verwenden eine gepufferte Anlage, erhöht sich die staatliche Förderung auf immerhin 2700 Euro.
Durch den neuen Schornstein kostet der Spass letztlich trotzdem noch ca. 16.000 Euro. Durch die ausgebrochene Finanzkrise und die Staatspanik, die Zentralbanken reduzieren die Zinssätze gegen Null, müßte eigentlich der KfW-Kredit günstiger geworden sein. Ich müsste echt mal prüfen, ob man hier nicht was drehen kann, um die gesunkenen Zinsen für sich zu nutzen.
Ansonsten haben wir es seit heute kalt: Da die alte Heizung vom Netz ist und die neue noch nicht hochgefahren werden darf, heißt es bibbern. Denn unsere kleinen Hilfsheizer schaffen natürlich nicht wirklich, die Kälte zu vertreiben.
Leider wird die Heizung frühestens morgen abend ihren Betrieb aufnehmen können, da die Hestellerfirma, also Bavaria HDG die korrekte Installation erst abnehmen muß, zumindest, wenn wir die Garantie nicht verlieren wollen, wollen wir natürlich nicht.
Immerhin sind die ersten 400 kg pellets im Tank, ausreichend für ca. 2-3 Wochen, zumindest wen man als Maß den Verbrauch der alten Heizung ansetzt.
Morgen geht es hoffentlich in die Endphase und dann, dann muß ich bezahlen...

Alte Technik raus...


...neue Technik rein. Letztlich halt einen roten Kasten gegen einen grünen ausgetauscht.


Damit man auch was sieht für sein Geld: Jede Menge neuer Rohre...


...und noch mehr Rohre...
Heute wurden durch Speditionen noch verschiedene Teile unserer neuen Kesselanlage angeliefert.
Den Anfang machte ein Spediteur der Kleinteile für die Puffer und allgemeinesZubehör anlieferte.
Bereits gestern avisierte eine Spedition eine 250 kg schwere Geobox. Geobox? Was'n das? Tante Google half schnell: Eine Geobox ist der Pelletsvorratsbehälter. Zwischen 8 und 12 Uhr sollte die Anlieferung erfolgen. Pünktlich 12 Uhr wurde die zerlegte Box abgeladen.
Währenddessen wurden die Speicher, einmal für Warmwasser und einmal um der Heizung unnötige Anlaufmomente zu ersparen, installiert. Vorher wurde natürlich der alte Speicher entfernt, altes Installationsmaterial herausgerissen, Kernbohrungen durchgeführt.
Natürlich wurde auch der eigentliche Kessel, der komplett zerlegt werden musste, um überhaupt durch unsere Tür zu passen, zusammengesetzt.

Ein LKW quält sich in unsere Einfahrt


Auch die Monteure fuhren in ihren Fahrzeugen noch jede Menge Zeuchs durch die Gegend.



Gegen Mittag wurde dann die Geobox, der Pelletsvorratsbehälter, angeliefert.


Altes muss Neuem weichen. Hier unser Warmwasserspeicher und Kleinteile.


Dafür wurden dann neue Teile reingeschleppt, hier der neue Pufferspeicher


Die Geobox ist letztlich nur ein Gestell mit einem Sack dazwischen


Allerdings hängt unten noch etwas Technik dran, denn irgendwie müssen die Pellets ja aus dem Sack in die Brennkammer des Kessels "fliessen".


Zwei Wanddurchbrüche waren für den Schornstein notwendig...





...zwei weitere für die Pelletseinfüllstutzen.
Letzte Woche erhielten wir die Nachricht, dass ab heute unsere Heizung getauscht wird. Endlich.

Es ging los mit dem Aufbau unseres neuen Stahlschornsteins. Sehr gewöhnungsbedürftiger Anblick, insbesondere neben unserem alten Schornstein. Ich glaube, wir müssen ein paar Euro zurücklegen und den alten gelegentlich abreißen lassen.

Parallel dazu wurden unsere alten Ölbehälter ausgebaut. Leider waren die so groß, dass sie an Ort und Stelle zerlegt werden mussten. Dadurch verbreitete sich schnell ein leichter Teergeruch im ganzen Haus. Hoffentlich verzieht der sich schnell!

Der neue Schornstein ist ein gedämmtes Mehrwandiges Stahlrohr mit kleinem Kondenswasserabfluss nach unten, ca. 100 Euro je Meter.



Zuerst müssen die Verbindungsrohre zwischen den Fässern entfernt werden...



...was sich schnell als "aufregende Klettertour entpuppen kann!



Dabei stellte sich dann heraus, dass wir statt der vermuteten 6 Fässer nur deren 2 hatten, Natürlich waren die zu groß und mussten zerlegt werden, was den unangenehmen Teergeruch erklären dürfte, da die Fässer schon mehr als ein Jahrzehnt mit Öl befüllt wurden und vermutlich nie gereinigt wurden.



Da die Fässer Sondermüll sind, waren wir froh, dass die Entsorgung vertraglich dem Installateur aufgehalst wurde.


Kurze Zusammenfassung:
  1. Sommer 2006: Wir haben uns für einen Holzkessel von Fröling entschieden. Lieferzeit ca. Mitte August. Der August verging, der September verging, der Oktober verging. Mittlerweile war uns das Öl ausgegangen. Als wir Anfang November immer noch keine Information bekamen, wann denn nun realistisch mit einer Lieferung zu rechnen ist, platzte uns der Kragen. Wir bestellten 3000 l Öl und pfiffen auf den Scheiss Kessel.
  2. 2007 war für uns Heizen mit Holz kein Thema
  3. 2008, Ölpreisschock, 100 l fast 100 Euro. Alternativen mußten her.
  4. Neuer Anlauf mit Holz: Ein Anbieter von WIndhager-Kesseln wollte Angebot unterbreiten. Nach mehrmaliger Rückfrage kam dann auch ein Angebot. Doch plötzlich sollte es Vissmann sein. Wir fühlten uns verschaukelt. Friss oder stirb. Natürlich schrieben wir auch Fröling noch einmal an. Und einen unabhängigen Heizungsbauer, der uns einen HDG Bavaria Kessel einbauen sollte.
  5. Den Zuschlag erhielt das Bavaria-Angebot. War teuer, aber umfassend. Bestellung ging Ende September/Anfang Oktober raus. Lieferzeit 3, maximal 6 Wochen.
  6. Der Oktober verstrich. Mitte November nun der Anruf. Unsere Bestellung wurde verschlampt (von wem auch immer)
  7. Was nun? Neue Bestellung? Liefer- und Montagezeit dann im Januar?


Der Ölpreis ist übrigens mittlerweile auf das Niveau von 2005 gesunken. Will ich eigentlich überhaupt noch mit Holz heizen?



Ich hasse es, derartig abhängig von anderen zu sein!

Überraschung!

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Und ich dachte, wir hätten mittlerweile alles gefunden...

Nach langer Zeit, Rückenprobleme haben hier zu Verzögerungen beigetragen, habe ich mich wieder am Abstechen des Rasens für die Grundplatte für unseren Quickuppool gemacht. Immerhin hab ich extra einen neuen Spaten gekauft!

Aber ich kam nicht weit. Nach ca. 5 Spatenbreiten stieß ich mal wieder auf einen Kabelrest. Das ist eigentlich nichts außergewöhnliches. Im Gegenteil. Was wir schon für Reste ausgebuddelt haben, Wahnsinn. Doch dieses Kabel war merkwürdig. Ich zog etwas daran. Und es wurde länger.Ich zog etwas kräftiger und es ging quer über den bereits freigelegten Teil unseres künftigen Pool-Fundamentes. Und es war eindeutig eine Ausrichtung zu sehen.

Direkt zum Schuppen. Dort wußte ich, war eine alte Verkabelung, die wir noch nie verwendet hatten. Ich zog etwas an ihr. Und sofort kam der Rest des Kabels im Boden zum Vorschein, das nur leicht mit Sand bedeckt war. Eine Stelle war etwas dicker. Hier wurde "professionell" mit einigen Lagen Klebeband eine "Verteilung" zusammengepfriemelt. Ein weiterer kräftiger Ruck, es knallte und im Haus gingen die Lichter aus!

Gemeinsam zerrten Elisa und ich dann das gesamte Kabel aus dem Boden. Es war insgesamt vielleicht eine halbe Spatentiefe verbuddelt.

Danach begann die Sucherei, von wo das Kabel ausging. Durch die herausgeflogene Sicherung war zumindest schnell ersichtlich, wo zu suchen war. Der Wandverteiler war dann auch ruckzuck gefunden. Und hier wartete die nächste Überraschung. Ein furchtbares Wirrwar von zusammengeknoteten Kabeln.

Nach den ersten Versuchen hier irgend etwas analysieren zu wollen, hab ich aufgegeben und den ganzen Verteiler erst einmal entknotet. Danach das Kabel identifiziert, welches den Strom in den Verteiler gebracht hat. Abschließend dann getestet, welche der abgehenden Kabel für welche Elektrifizierung sorgten.
Das Kabel für den Schuppen war mit den hinteren Steckdosen in unserer Bibliothek verknüpft. Ganz toll. Zum Glück habe ich die Steckdosen nie wirklich genutzt. Also konnte das Kabel stillgelegt werden. Und eine Gefahr weniger!

Die Alte hat echt ein Rad ab. Ich wünschte, die würde am anderen Ende dieses Kabels hängen und ein bisserl vor sich hin zappeln...
Die Ölpreise steigen und steigen. Mittlerweile sind wir bei fast 1 Euro der Liter angekommen. Es reicht, es reicht wirklich. Öl ist zum Verbrennen wirklich zu schade.
Vor ziemlich genau 2 Jahren standen wir schon einmal vor der Frage: Holz oder Öl. Damals scheiterte es an der Lieferpolitik der Firma Fröling.
Neuer Anlauf anno 2008. Die damaligen potentiellen Lieferanten erneut kontaktet. Erstes Fazit: Alle haben wieder Angebote unterbreitet. Und alle sind teurer geworden. Das liegt mindestens an der seit damals um 18,75% angehobenen Mehrwertsteuer.
Nunmehr liegen uns 3 Angebote vor, von 13.000 Euro über 15.000 bis zu 17.000 Euro. Richtig vergleichbar sind die Angebote leider nicht. Ist bei dem einen ein ausgebauter Lagerraum enthalten, saniert ein anderer gleich noch den Schornstein mit.
Aber noch müssen wir uns nicht entscheiden, noch steht die Bank vor einer Unterzeichnung eines Vertrages. Denn aus der Tasche heraus sind ein fünfstelliger Eurobetrag nicht zu stemmen. Und natürlich sind die Zinsen aktuell ganz schön hoch!
Zum Glück gibt es die KfW-Bank mit ihren verschiedenen Förderprogrammen.
Am Anfang stand dabei die Idee, über das CO2-Sanierungsprogramm neben dem Heizungstausch auch noch die restlichen Fenster zu erneuern und die Fassade zu dämmen.
Diese Idee zerschlug sich aber rasch: Zum einen forderten die KfW-Bedingungen, daß alle Fenster zu tauschen sind, auch die, die bereits modernisiert sind (was einem Schildbürgerstreich gleich kommen würde) und zum anderen ist eine Fassadendämmung mit der uns vorschwebenden Verkleidung sehr teuer, unsere 240 Quadratmeterfassade würde ca. 29.000 Euro kosten. Zusammen mit den ca. 15.000 Euro für die Heizung etwas zu teuer. Die erste Finanzierungsidee über die BhW-Bank gefiel uns eh nicht. Ein Teil wäre über einen Bausparvertrag gelaufen, bei dem man ein paar Jahre nur Zinsen zahlt und den Rest auf eine Geldanlage. Angeblich kann man dann mit einem Satz tilgen, was belastungsmäßig auf das gleiche hinaus laufen soll, wie ein übliches Annuitätendarlehen. Der andere Teil zwar über ein KfW-Programm, aber eben nicht über das günstige CO2-Programm. Außerdem wäre hier die Kreditlaufzeit "endlos" geworden. Nein, eine Komplettsanierung war gestrichen. Und wenn man man bedenkt, dass eine Fassadendämmung allenfalls 2 Euro pro Jahr und Quadratmeter bringt, lohnt sich das eigentlich auch nicht. Und nur der Optik wegen war dann doch einen Tick zu teuer.
Also blieb nur noch die Heizung. Die paar Fenster tauschen wir mal irgendwann nebenbei aus, da das nicht so sehr viel kostet.
Heute jedenfalls habe ich die Unterlagen für die Bank, DSL-Bank, fertig gemacht. Formulare über Formulare. Mal schauen, ob alles richtig ausgefüllt wurde. Morgen gehts ab und mit Glück bekommen wir noch im Juli Antwort. Denn nach Bewilligung kommt noch die Bestellphase und die Einbauphase. Ob wir dieses Mal zu Elisas Geburtstag im Oktober eine neue Heizung haben werden?
Leider haben wir eine Idee bereits wieder verworfen. Den alten Öllageraum wollten wir sowohl mit einem Pelletslager als auch mit einer Sauna nutzen. Leider wird dabei das Pelletlager augenscheinlich zu klein. Also haben wir die Sauna gestrichen. Zumindest vorerst...
Die letzten Wochen war Erdbeerzeit. Und dieses Mal waren keine störenden Schnecken am Futtern beteiligt. Im Gegenteil, die Kombination aus Schneckenzaun und Schneckenkorn wirkte. Kaum Frassschäden. Damit konnten wir dieses Jahr Erdbeeren in riesen Mengen ernten. Jeden Tag mindestens eine große Schüssel. Zweidrittel haben wir eingefrostet. Außerdem gab es leckeren Erdbeerkuchen.

Dann waren die Johannisbeeren reif. Auch hier konnten wir etwas auf Vorrat wirtschaften. Fast eine Woche konnten wir jeden Tag weisse oder rote Johannisbeeren verdrücken. Elisa freut sich schon auf die Schwarzen. Aber die brauchen noch ein par Tage.

Die Zwischenzeit können wir uns mit unseren Knupperkirschen trösten. Auch hier bescherte das warme sonnige Wetter eine reichliche Ernte.

Demnächst sind die Stachelbeeren reif. Hier haben wir zwar nicht soviel, ein Baum ist uns ja leider letztes Jahr umgeknickt und war nicht mehr zu retten, aber zum Naschen zwischendurch reicht es. Außerdem hab ich ja einen Ersatzstrauch gekauft.

Etwas schade isgt es, dass die Himbeeren das Umpflanzen nicht gut überstanden haben. Eine Pflanze, die gelben Himbeeren, scheint sogar eingegangen zu sein. Immerhin muß ich am alten Standort einen Trieb übersehen haben, der sich prächtig entwickelt. Nächstes Jahr müßte der, wenn alles gut geht, Früchte tragen.

Unser Brombeerstrauch hat sich phänomenal entwickelt. Und er trägt sehr gut. Eine große Schüssel Beeren müßte hier eigentlich abfallen. Hoffentlich will Elisa die nicht einfach nur vermarmeladisieren.

Last not least: Unsere Weinstöcke entwickeln sich gleichfalls äußerst prächtig. Hält das schöne Wetter an, wird die Traubenernte gigantisch sein! Wir sind jedenfalls gespannt.

August 2012

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